Bild: Zucchini

Zucchini

Es wächst alles prächtig und gedeiht. Alles? Nein, nicht alles. Bösartige Kaninchen haben teile unserer Ernte zerstört. Den Brokkoli haben sie einfach herausgezogen und liegen lassen. Die Blumen- und Rotkohl Pflanzen stark reduzert. Beim Mangold sieht es aus als wenn einer mit ner Heckenschere zugange war…

Nun denn, die Zucchini sind bald erntereif und wir hoffen einfach mal, dass die auch schmecken. Im Grunde bin ich begeistert wie gut das alles klappt mit dem Gemüse. Wir haben große und leckere Möhren die wir nach und nach ernten, die Erbsen schmecken, Zucchinis wachsen, Tomaten sind noch grün – aber sie werden größer, Radiesschen ist bereits die zweite Ernte erfolgreich, der Kürbis kommt so langsam, Knoblauch schmeckt, Salate essen wir inzwischen fast täglich ein wenig. Und und und. Es ist gar nicht so schwer – hätte man viel früher mal machen solle.

Bild: Salate & Erbsen

Salate & Erbsen

Wenn man so selbst gärtnert, verändert sich auch noch etwas: der Blick auf die Gemüsepreise im Handel. Die kann es sein, dass eine Tüte mit dicken Möhren bei Aldi so billig sind? Wenn man sich überlegt wieviel Platz, Zeit, Wasser und Pflege die eigentlich brauchen, kann das kein fairer Preis sein. Klar große Bauern haben große Maschinen um große Mengen zu bearbeiten. Trotzdem kann das eigentlich nur klappen wenn man da ordentlich Gift sprüht, damit auch ja jede Möhre etwas wird und es keinen Ernteausfall gibt. Auch wenn wir schon länger wissen, dass dem so ist – das eigene Gärtnern veränderte mein Verständnis dafür nochmal erheblich.

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